Inszenierungsidee für Schwarzwälder Gartenschau 2025

Für die von Freudenstadt und Baiersbronn im Schwarzwald gemeinsam geplante Gartenschau 2025 wurde im Rahmen eines Ideenwettbewerbs aufgerufen, beide Orte enger zu verknüpfen und dabei das Forbachtal einzubinden und in der Stadt präsent werden zu lassen. whiteriver bringt exemplarisch einen Ausschnitt des Forbachtales in Form des nachgezeichneten Forbaches in Kombination mit der Architektur der ehemaligen Tuchfabrik Hoyler als raumgreifendes Zeichen auf den Marktplatz.

Der Flusslauf steht symbolisch für die lebensnotwenige Wasserversorgung der Bevölkerung und die Kraft des Wasser zur Energiegewinnung für die produzierenden Gewerbe damals wie heute. Gleichzeitig ist er Zeichen der starken Verbindung mit dem Ort Baiersbronn. Der Flusslauf gibt mitten in der Stadt einen Denkanstoß, die Natur und Freiräume nachhaltig zu schützen und soll als ikonografisches Zeichen für die Zeit der Gartenschau dienen. Der Flusslauf und die Architektur hängt Kopfüber in schwebender Leichtigkeit, wie ein großer Lampion, mit dem der Wind spielt, über dem Marktplatz.

Aus dem gewohnten Kontext entnommen, kehrt sich die Sichtweise um, wird verfremdet und als Installation so zum Spiegelbild ihrer selbst. Die Besucher*innen betrachten den Fluss und das fragile Gebäude wie eine Luftspiegelung. Die gesamte Installation ist aus feinem, aber wetterfestem Gazematerial vernäht und zwischen Pylonen verspannt. Der Stoff erinnert an das Tuch der ehemaligen Fabrik, ist transparent und überlagert sich so mit dem Blick auf die Gebäude des Marktplatzes.

Nachts wird die Installation mit Licht und Projektionen atmosphärisch inszeniert. Geschichten aus längst vergangenen Zeiten wechseln sich mit Blicken in die Zukunft ab und verweisen auf reale Orte in der Umgebung. Auf dem Band des schwebenden Flusslaufes, das mit seinen offenen Enden in die Landschaft jenseits der Stadt verweist, schwimmen die Forellen hoch über dem Marktplatz. Die Besucher*innen können eintauchen und ihre Gedanken schweifen lassen, bevor sie aufbrechen, die Gartenschau 2025 auf all ihren Wegen zu erkunden.

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